VPS-Dokumentation

Server-Monitoring

Dein VPS verfügt über ein integriertes Monitoring, das CPU-Auslastung, Speicherverbrauch, Festplattenkapazität, Ping-Latenz und Bandbreite erfasst. Das Dashboard bietet Echtzeit-Diagramme, Verfügbarkeitsverfolgung und Vorfallshistorie.

Metriken im Überblick

Der Monitoring-Bereich auf der Übersichtsseite deines VPS zeigt folgende Metriken:

  • CPU — Auslastung in Prozent über die Zeit, mit Live-Updates in der 24-Stunden-Ansicht
  • Arbeitsspeicher — Auslastung in Prozent des zugewiesenen RAM
  • Festplatte — NVMe- und HDD-Nutzung als separate Donut-Diagramme (belegt vs. gesamt in GB)
  • Ping — Netzwerklatenz in Millisekunden
  • Bandbreite — ein- und ausgehender Datenverkehr

Du kannst zwischen drei Zeiträumen wechseln: 24h, 7d und 30d. Die 24-Stunden-Ansicht wird in Echtzeit über Live-Datenstreaming aktualisiert.

Diagramm-Darstellungsmodi

Drei Darstellungsstile stehen zur Verfügung:

  • Mono — Graustufen-Diagramme
  • Color — farbige Linien (blau für CPU, gelb für Arbeitsspeicher, grün für Festplatte)
  • Heatmap — Diagramme mit Farbverlaufsfüllung für visuelle Intensität

Wähle den Modus über den Umschalter neben der Zeitraumauswahl.

Verfügbarkeit

Der Verfügbarkeitsbereich zeigt, wie zuverlässig dein Server im gewählten Zeitraum erreichbar war.

  • Verfügbarkeit in Prozent — farbcodiert: grün ab 99,9 %, gelb ab 99 %, rot unter 99 %
  • Uptime-Balken — eine Reihe von Segmenten, die jede Stunde (24h-Ansicht) oder jeden Tag (7d/30d) darstellen. Grüne Segmente zeigen fehlerfreie Zeiträume, rote Segmente Vorfälle.
  • Ausfallzeit-Zusammenfassung — Gesamtdauer der Ausfallzeit und Anzahl der Vorfälle im gewählten Zeitraum

Klicke auf den Verfügbarkeitsbereich, um die vollständige Vorfallsliste zu öffnen.

Vorfälle

Ein Vorfall wird erfasst, wenn das Monitoring erkennt, dass dein Server nicht erreichbar oder gestoppt ist. Zwei Typen werden verfolgt:

  • Ping-Timeout — der Server hat nicht auf Monitoring-Pings geantwortet
  • VPS gestoppt — der Server ist ausgeschaltet

Jeder Vorfall zeigt:

  • Start- und Endzeitpunkt
  • Dauer (z. B. „2h 15m")
  • Eine Live-Anzeige, wenn der Vorfall noch andauert

Vorfallstatistiken werden für mehrere Zeiträume berechnet — von den letzten 24 Stunden bis zu den letzten 180 Tagen — und umfassen:

  • Gesamtzahl der Vorfälle
  • Gesamte Ausfallzeit
  • Längste Vorfallsdauer
  • Durchschnittliche Vorfallsdauer

Alarm-Schwellenwerte

Du kannst Alarm-Schwellenwerte konfigurieren, um benachrichtigt zu werden, wenn die Ressourcenauslastung einen bestimmten Wert überschreitet. Drei Schwellenwerte stehen zur Verfügung:

Ressource Standard-Schwellenwert
CPU 90 %
RAM 90 %
Speicher 90 %

Jeder Schwellenwert kann einzeln aktiviert oder deaktiviert werden.

Monitoring-Port

Das Monitoring verwendet denselben Port wie SSH und SFTP. Der Standardport ist 22. Wenn du deinen SSH-Port änderst, aktualisiere auch den Monitoring-Port, damit das Monitoring deinen Server weiterhin erreichen kann.

So änderst du den Port:

  1. Öffne deinen VPS im Dashboard
  2. Gehe zum Tab Netzwerk
  3. Aktualisiere im Bereich Sicherheit den SSH-Port

Der Port muss zwischen 1 und 65535 liegen und mit dem in der SSH-Konfiguration deines Servers eingestellten Port übereinstimmen.

Monitoring aktivieren und deaktivieren

Monitoring ist standardmäßig auf allen VPS-Instanzen aktiviert. Um es zu deaktivieren, kann ein Benutzer mit Mitarbeiter-Zugriff oder höher die Monitoring-Einstellung umschalten. Wenn Monitoring deaktiviert ist, werden keine Metriken oder Verfügbarkeitsdaten erfasst.

Das Monitoring wird automatisch fortgesetzt, wenn ein gestoppter VPS neu gestartet oder nach einer Neuinstallation wieder aktiviert wird.

Berechtigungen

  • Lesezugriff — Benutzer können alle Monitoring-Daten, Diagramme und Vorfälle einsehen
  • Mitarbeiter-Zugriff oder höher ist erforderlich, um Monitoring zu aktivieren/deaktivieren oder den Monitoring-Port zu ändern